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Alex hat geschrieben

Zeitlos

Mit dem Strom der Zeit schwimmen wir
tagaus und tagein,
festgesetzte Regeln bestimmen unser Leben.

Nicht nach links oder rechts blicken,
immer nur geradeaus und nicht zurück.
Keine Fragen stellen, nicht widersprechen...

Doch da gibt es noch mehr,
mehr als nur Regeln und Gleichmäßigkeit.
Man selbst.
Mit all seinen Gefühlen und Gedanken.

Nicht immer in ein Schema pressen lassen,
sondern leben!
Auch mal gegen den Strom schwimmen
oder ihn verlassen,
sich selbst verwirklichen.
Sich fallen lassen,
in die Welt der Träume und Phantasie.
Rundum alles vergessen,
nur man selbst ist nun wichtig.

Schweben im unendlichen Raum...
Von den Gedanken und Gefühlen treiben lassen,
wie ein Blatt im fließenden Wasser.
Für einen Moment die Wirklichkeit verlassen
und gleiten im Strom der Glückseligkeit.

Herzstillstand

Wenn du glaubst alles ist in Ordnung,
und die Erde dreht sich,
bleibt dein Herz plötzlich steh’n.
Ohne Vorwarnung und Kompromisse.

Leere erfasst deinen Körper,
deinen Geist.
Wie weggeblasen deine Träume und
Zukunftsvisionen.
Ein Schlag aus dem Nichts
und doch vorher bestimmt.

Du rappelst dich auf,
stellst dich auf deine Beine
und schreist:
“Nicht mit mir, das ist mein
Leben und ich gebe es nicht her!”

Nimmst deinen ganzen Mut zusammen
und wagst den Schritt.
Den Schritt weg von Gewohntem und
Vertrautem,
hinaus in die Welt.

Und dein Herz schlägt wieder,
kräftig und voll Energie.

Freunde

Nicht einsam,
sondern gemeinsam gehen wir den Weg.
Lassen uns nicht aufhalten.
Und wenn wir fallen,
stehen wir wieder auf,
gestärkt mit neuem Mut.

Jede Hürde ist eine Bereicherung,
und lässt uns fester zusammenwachsen.

So wandern wir durch’s Leben,
nicht einsam,
sondern gemeinsam!

Eisbachidylle

Tosendes Rauschen
und unnachgiebiges Strömen,
als Zeichen intakter und
lebensfreudiger Natur.

Sonnenstrahlen scheinen durch
hohe Bäume,
und spiegeln sich sanft im
strömenden Wasser.
Der Wind bringt die Bäume
zum Tanzen,
sie wiegen hin und her,
ganz unbeschwert.

Hier suchen die Menschen
Ruhe und Frieden,
den Einklang mit der Natur.
Ganz still genießen
und auf sich wirken lassen,
fernab von tobenden Massen.
Sich seiner bewusst werden
und die Seele auftanken.

Vorbeit zieht das Wasser
mit tosendem Rauschen.

Gefühle

Lege mich in deine Hände
fühle Geborgenheit
Möchte gestreichelt werden
dich spüren
Doch pass auf, mich dabei nicht
zu erdrücken

Gemeinsam dahin gleiten
nichts sonst ist wichtig
Gefühle pur erleben
sich fallen und
alle Sinne sprechen lassen

Der Wind streicht über
deinen Körper
wie ein Hauch meines Atems
Funkelnde Augen
zärtliche Berührungen...

 

Sonne & Mond

So schweigen sie und betrachten
den Himmel.
Hell und klar leuchten die Sterne
von diesem.
Der Mann im Mond lacht ihr zu,
und sie schenkt ihm ein Lächeln.
Einen wundervollen Moment
erlöst von seiner Einsamkeit,
wie weggeblasen
so manches Trübsal.

Jede Nacht erhofft er sich ein
Zeichen,
doch kommt er, ist sie schon weg.
Doch auch am Tag bei ihrem
hellen Schein,
kann man ihn ganz zart erkennen.
Er greift nach ihr, tagaus, tagein
und fast, ja fast erreicht er sie.
Erstarrt von ihrer unglaublichen
Schönheit und Stärke weicht er jedoch zurück,
und flüchtet in die Nacht.
Wo er dann immer von ihr träumt.

Ein Traum, der wohl nie
Wirklichkeit werden wird,
denn er ist der Mond und
sie die Sonne.

Spiegelblick

Hallo Du da,
ja genau Du,
Dich meine ich !
Schau nicht weg,
sondern tief in meine Augen.
Laß’ Deine Blicke nicht abschweifen,
und konzentriere Dich auf mich.

Wenn oder was siehst Du?
Schau nicht auf die Fassade,
sondern dahinter.
Ins Innere, den Kern erfassen
und die Hülle zur Seite legen.

Bist Du erschreckt?
Was Du siehst bist Du selbst,
Deine Seele.
Das Äußere zählt nicht,
was in Dir steckt ist wichtig.
Du mit Deinen Gedanken, Träumen,
Deiner Energie und Deinem
wahren Wesen.

Hast Du dies alles erkannt und entdeckt,
dann trag es nach außen.
Laß’ andere an Dir teilhaben,
und bereichere ihr Leben.
Denn Du bist einzigartig, wichtig
und etwas ganz Besonderes.

Mit diesen Worten gehe hinaus in die Welt
und lebe !

Regenbogen

Ein Regenbogen geht über’s Meer,
Soldaten maschieren in einem Heer.
Schüsse schallen durch das Land,
Mütter halten deren Kinder Hand.

Tränen als Zeichen der Traurigkeit,
fallen auf den Boden
in die Einsamkeit.
Werden von den Wurzeln der
Hoffnung aufgesaugt,
und hin und wieder von denen der
Trostlosigkeit geraubt.

Am Boden

Verzweifelte Blicke,
leere Augen blicken ins Nichts.

Alles scheint verloren zu sein,
ausgelöscht und weg.
Eben noch war alles okay,
und jetzt dieser tiefe Fall
ins Bodenlose.

Wo sind die Hände,
die einen auffangen?
Wo ist der Rettungsring?
Die Frage nach dem Sinn wird laut,
wieso, weshalb, warum
gerade ich...

Keine Tränen mehr zum Vergießen,
alles ausgetrocknet.
Stumme Schreie,
und leere Augen blicken ins Nichts.

Liebesspiel

Kennst du die Farben der Liebe?

Rot, wie Erdbeeren und
Kußmund.
Gelb, wie Sonnenschein und
Honig.
Grün, wie Hoffnung und
Frische.
Aber auch Schwarz, wie Trostlosigkeit und
Trauer.

Sie wiederspiegelt alle Farben der Welt.
Hast Du sie schon gesehen,
die Farben der Liebe?

Schneezauber

Leise und sanft
legt er sich über die Landschaft.
Verdeckt und macht
unsichtbar.
Schluckt Geräusche,
macht vergessen.

Doch ewig kann er
nicht bestehen,
muß weichen.
Verwandelt sich
langsam in Wasser
und verdampft im Sonnenschein.

Doch die Erinnerung an ihn
bleibt bestehen.
Bald kommt er wieder,
um vergessen zu machen.

Tauchgang

schnappe nach Luft
atme tief ein
und tauche wieder ab,
ab in meine Welt,
ein Abenteuer
für sich

atemberaubend
und oftmals
haarsträubend

bleibe solange in ihr
bis ich wieder
auftauche und
schnappe nach Luft

Fragestunde

Was ist Glück?
Bin ich glücklich?

Was ist Liebe?
Liebe ich, werde ich geliebt?

Was ist Erfüllung?
Bin ich erfüllt?
Erfüllt von Glück und Liebe?

Springt mein Herz vor Glück?
Oder steht es vor Unglück?
Es schlägt im Takt,
gleichmäßig.
Hin und wieder schneller,
und auch manchmal bleibt es stehen.
Stehen vor Verzweiflung.

Doch dann kommen Impulse
und bringen es wieder zum Schlagen.
Und ich frage mich,
was ist Glück?

Suche

Entwurzelt,
wie ein Baum nach
einem schweren Sturm.

Suche, nach Geborgenheit,
wie ein Neugeborenes.

Verzweifelt
ob der momentanen
Aussichtslosigkeit.

Suche, nach Wärme,
wie ein Frierender im
Schneesturm.

Erblicke
einen Hoffnungsschimmer
am Horizont,
wie ein Lichtspiel der
Glückseligkeit.
Nur wenn dieser erreicht,
das ist noch offen.
Offen wie das Buch,
das ich zu lesen beginne
Seite 1.

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