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Zeitlos
Mit dem Strom der Zeit schwimmen wir tagaus und tagein, festgesetzte Regeln bestimmen unser Leben.
Nicht nach links oder rechts blicken, immer nur geradeaus und nicht zurück. Keine Fragen stellen, nicht widersprechen...
Doch da gibt es noch mehr, mehr als nur Regeln und Gleichmäßigkeit. Man selbst. Mit all seinen Gefühlen und Gedanken.
Nicht immer in ein Schema pressen lassen, sondern leben! Auch mal gegen den Strom schwimmen oder ihn verlassen, sich selbst verwirklichen. Sich fallen lassen,
in die Welt der Träume und Phantasie. Rundum alles vergessen, nur man selbst ist nun wichtig.
Schweben im unendlichen Raum... Von den Gedanken und Gefühlen treiben lassen, wie ein Blatt im fließenden Wasser. Für einen Moment die Wirklichkeit verlassen
und gleiten im Strom der Glückseligkeit.
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Herzstillstand
Wenn du glaubst alles ist in Ordnung, und die Erde dreht sich, bleibt dein Herz plötzlich steh’n. Ohne Vorwarnung und Kompromisse.
Leere erfasst deinen Körper, deinen Geist. Wie weggeblasen deine Träume und Zukunftsvisionen. Ein Schlag aus dem Nichts und doch vorher bestimmt.
Du rappelst dich auf, stellst dich auf deine Beine und schreist: “Nicht mit mir, das ist mein Leben und ich gebe es nicht her!”
Nimmst deinen ganzen Mut zusammen und wagst den Schritt. Den Schritt weg von Gewohntem und Vertrautem, hinaus in die Welt.
Und dein Herz schlägt wieder, kräftig und voll Energie.
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Freunde
Nicht einsam, sondern gemeinsam gehen wir den Weg. Lassen uns nicht aufhalten. Und wenn wir fallen, stehen wir wieder auf, gestärkt mit neuem Mut.
Jede Hürde ist eine Bereicherung, und lässt uns fester zusammenwachsen.
So wandern wir durch’s Leben, nicht einsam, sondern gemeinsam!
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Eisbachidylle
Tosendes Rauschen und unnachgiebiges Strömen, als Zeichen intakter und lebensfreudiger Natur.
Sonnenstrahlen scheinen durch hohe Bäume, und spiegeln sich sanft im strömenden Wasser. Der Wind bringt die Bäume zum Tanzen, sie wiegen hin und her, ganz unbeschwert.
Hier suchen die Menschen Ruhe und Frieden, den Einklang mit der Natur. Ganz still genießen und auf sich wirken lassen, fernab von tobenden Massen. Sich seiner bewusst werden
und die Seele auftanken.
Vorbeit zieht das Wasser mit tosendem Rauschen.
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Gefühle
Lege mich in deine Hände fühle Geborgenheit Möchte gestreichelt werden dich spüren Doch pass auf, mich dabei nicht zu erdrücken
Gemeinsam dahin gleiten nichts sonst ist wichtig Gefühle pur erleben sich fallen und alle Sinne sprechen lassen
Der Wind streicht über deinen Körper wie ein Hauch meines Atems Funkelnde Augen zärtliche Berührungen...
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Sonne & Mond
So schweigen sie und betrachten den Himmel. Hell und klar leuchten die Sterne von diesem. Der Mann im Mond lacht ihr zu, und sie schenkt ihm ein Lächeln. Einen wundervollen Moment
erlöst von seiner Einsamkeit, wie weggeblasen so manches Trübsal.
Jede Nacht erhofft er sich ein Zeichen, doch kommt er, ist sie schon weg. Doch auch am Tag bei ihrem hellen Schein, kann man ihn ganz zart erkennen. Er greift nach ihr, tagaus, tagein
und fast, ja fast erreicht er sie. Erstarrt von ihrer unglaublichen Schönheit und Stärke weicht er jedoch zurück, und flüchtet in die Nacht. Wo er dann immer von ihr träumt.
Ein Traum, der wohl nie Wirklichkeit werden wird, denn er ist der Mond und sie die Sonne.
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Spiegelblick
Hallo Du da, ja genau Du, Dich meine ich ! Schau nicht weg, sondern tief in meine Augen. Laß’ Deine Blicke nicht abschweifen, und konzentriere Dich auf mich.
Wenn oder was siehst Du? Schau nicht auf die Fassade, sondern dahinter. Ins Innere, den Kern erfassen und die Hülle zur Seite legen.
Bist Du erschreckt? Was Du siehst bist Du selbst,
Deine Seele. Das Äußere zählt nicht, was in Dir steckt ist wichtig. Du mit Deinen Gedanken, Träumen, Deiner Energie und Deinem wahren Wesen.
Hast Du dies alles erkannt und entdeckt, dann trag es nach außen. Laß’ andere an Dir teilhaben, und bereichere ihr Leben. Denn Du bist einzigartig, wichtig und etwas ganz Besonderes.
Mit diesen Worten gehe hinaus in die Welt und lebe !
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Regenbogen
Ein Regenbogen geht über’s Meer, Soldaten maschieren in einem Heer. Schüsse schallen durch das Land, Mütter halten deren Kinder Hand.
Tränen als Zeichen der Traurigkeit, fallen auf den Boden in die Einsamkeit. Werden von den Wurzeln der Hoffnung aufgesaugt, und hin und wieder von denen der Trostlosigkeit geraubt.
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Am Boden
Verzweifelte Blicke, leere Augen blicken ins Nichts.
Alles scheint verloren zu sein, ausgelöscht und weg. Eben noch war alles okay, und jetzt dieser tiefe Fall ins Bodenlose.
Wo sind die Hände, die einen auffangen? Wo ist der Rettungsring? Die Frage nach dem Sinn wird laut, wieso, weshalb, warum gerade ich...
Keine Tränen mehr zum Vergießen, alles ausgetrocknet. Stumme Schreie, und leere Augen blicken ins Nichts.
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Liebesspiel
Kennst du die Farben der Liebe?
Rot, wie Erdbeeren und Kußmund. Gelb, wie Sonnenschein und Honig. Grün, wie Hoffnung und Frische. Aber auch Schwarz, wie Trostlosigkeit und Trauer.
Sie wiederspiegelt alle Farben der Welt. Hast Du sie schon gesehen, die Farben der Liebe?
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Schneezauber
Leise und sanft legt er sich über die Landschaft. Verdeckt und macht unsichtbar. Schluckt Geräusche, macht vergessen.
Doch ewig kann er nicht bestehen, muß weichen. Verwandelt sich langsam in Wasser und verdampft im Sonnenschein.
Doch die Erinnerung an ihn bleibt bestehen. Bald kommt er wieder, um vergessen zu machen.
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Tauchgang
schnappe nach Luft atme tief ein und tauche wieder ab, ab in meine Welt, ein Abenteuer für sich
atemberaubend und oftmals haarsträubend
bleibe solange in ihr bis ich wieder auftauche und schnappe nach Luft
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Fragestunde
Was ist Glück? Bin ich glücklich?
Was ist Liebe? Liebe ich, werde ich geliebt?
Was ist Erfüllung? Bin ich erfüllt? Erfüllt von Glück und Liebe?
Springt mein Herz vor Glück? Oder steht es vor Unglück? Es schlägt im Takt, gleichmäßig. Hin und wieder schneller, und auch manchmal bleibt es stehen. Stehen vor Verzweiflung.
Doch dann kommen Impulse und bringen es wieder zum Schlagen. Und ich frage mich, was ist Glück?
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Suche
Entwurzelt, wie ein Baum nach einem schweren Sturm.
Suche, nach Geborgenheit, wie ein Neugeborenes.
Verzweifelt ob der momentanen Aussichtslosigkeit.
Suche, nach Wärme, wie ein Frierender im Schneesturm.
Erblicke einen Hoffnungsschimmer am Horizont, wie ein Lichtspiel der Glückseligkeit. Nur wenn dieser erreicht, das ist noch offen. Offen wie das Buch, das ich zu lesen beginne
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