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Gedanken werken Gedanken

reeM

Gedankenflut
der Welt entweichen.

Stürmische Brandung
klatscht gegen
meine Seele.
Aufbrausend und
schäumend.
Um sich dann wieder
entladend
zurückzuziehen.

Und meine Gedanken
fluten
das Leben.

7 x 4 = 10

Zwei lachende Augen
kein Verdruß
in deinem Gesicht.

Unbeschwertes Leben
7 x 4 = 10.

Stehst mit
beiden Beinen
in deinem Leben.

Behindert
bist Du nur,
wenn Du
gehindert wirst
in deinem Denken
und Streben.

Und lachst
mich an
mit deinen
strahlenden Augen.

wortlos

weich
einfühlsam

warm

feucht
kribbeln

lustvoll
zuckend

aufbäumen

stille

Kind sein...

Mit Keputsch
rot die Wände
verzieren...

Luftablons hoch
in den Himmel
schicken...

Metamels bunt
mit lachendem Gesicht
verfolgen...

Kind sein (2)

Wenn der Ferradi
über die Ziellinie flitzt
und ein Fotogram
gemacht wird...

Wenn kapieren
über probieren steht
weil andauernd
verdreht wird...

Wenn Einverbrecher
statt einbrechen
lieber verbrechen
kann ich nur sagen...

...Kind sein ist einzigartig.

(für Alexander, meinem Knuffelbär)

Nachtdienst - die Wahrheit

Punkt zwanzig Uhr dreißig,
beginne ich eifrig und fleißig,
meinen Dienst an der Menschheit,
gewissenhaft und ohne Müdigkeit.

Meine Kollegen weihen mich schnell ein,
was heute Nacht so alles kann sein,
und nicht zu vergessen
was sie am Tage so haben gemessen.

Namen, Zahlen, Fakten purzeln
über den Tisch,
den ich auch gleich reinige
mit einem Wisch.

Vorbereitungen für den
nächsten Morgen werden getroffen,
da kommt schon der 1. Zugang,
völlig besoffen.

Kann sogleich auf dem Flur
hier parken und liegen,
ansonst würde er bestimmt
aus seinem Bette fliegen.

Keine Minute da
um kurz zu verschnaufen,
kann man sich sofort
die Haare raufen.

Völlig verquer
liegt einer im Bett,
der andere tanzt
auf einem Bein Ballett.

Tabletten werden
feinsäuberlich gestellt,
und Hab und Gut
für den Tag bestellt.

und weiterblättern...

Gen Morgen die Zeit
vergeht langsam und träge,
was würde ich geben,
wenn ich in meinem Bette läge.

Die Augen
müde und klein
geklingelt hat's,
das kann nicht sein.

Schieber hin und
Schieber her,
das ist
auf keinen Fall schwer.

Die Geruchsnerven
aufs Äußerste geplagt,
und kein Patient mehr
der was klagt.

Doch aus einem Zimmer
rufts und wimmerts,
Schwester,
gibts hier keinen Dimmer.

Der Mond
scheint mir zu hell,
ich ergreife die Flucht
und zwar ganz schnell.

Sechs Uhr
es ist vollbracht,
und der Kaffe riecht,
eine wahre Pracht.

Schnell erzählt
was war los die Nacht,
und ab nach Hause
wo ich ankomme halb acht.

Spiel der Zeit

Wenn das Damals
das Jetzt einholt
was wird das Morgen
zum Heute sagen
und wird das Gestern
sich wieder zurückziehen?