|
|
 |
 |
|
Es ist vorbei
Du sagtest alles ist in Ordnung, doch dein Blick sagte mehr. Tropfen zerschellen an deiner Nase, Tränen von mir. Blicke ohne Worte, voller Gefühle. Samtig weiche Berührungen,
Küsse von mir.
Fühle mich verletzt, im tiefstem Inneren getroffen. Mit einem Schlag, alles zerstört.
Du redest von Neubeginn, eine zweite Chance. Doch was zerbrochen ist, kann man nicht mehr heilen. Worte des Abschieds, packe meine Sachen. Ein letzter Blick, dann geht die Tür zu.
So trennen sich unsere Wege, und ich dachte alles ist in Ordnung.
|
|
|
|
|
 |
 |
|
Sommerregen Warmer Sommerregen tropft auf deine Haut. Kleine Wasserbäche suchen den Weg entlang deiner Konturen. Wärme umspült deinen Körper.
Eins sein mit der Natur, so klein und doch so wunderbar. Spürst nasses Gras unter deinen Füssen, riechst den Duft des Regens. Wolken öffnen sich und die Sonne strahlt Dich an.
In der Ferne enfaltet sich ein Regenbogen, ein Wunder. Ein Wunder wie auch du eins bist. Gezielt in die Welt gesetzt und durch die Zeit geprägt. Manche Kanten wurden abgerundet,
doch dein inneres Ich wird immer bleiben.
|
|
 |
 |
|
Wende
Der Tag neigt sich zum Ende, es wird Zeit für eine Wende. Die Menschheit ist dem Abgrund nah, es ist einfach wahr.
Durch Kriege, Machtsucht und Egoismus, nähern wir uns rapide dem Mechanismus, der uns Menschen vernichtet.
Durch die Elemente wie oben genannt, wird die Menschheit ins Elend verbannt. Da wieder heraus zu kommen, wo doch die Konturen verschwommen, macht mich manchmal beklommen.
Die Lösung hierfür zu finden würde uns daran binden den Mut für Neues zu finden.
|
|
|
|
|
 |
 |
|
...einfach nur genießen
Schließ’ Deine Augen und folge mir. Nehme Dich bei der Hand, und los geht’s...
Spürst mit Deinen nackten Füßen den Untergrund, mal hart und kalt, spitz und schmerzend, dann wieder weich, sandig.
Spürst Wärme, angenehme Wärme. Auf Deiner Haut spiegelt sich die Sonne, fallen Tropfen, bildet sich eine dünne Eisschicht...schmilzt dahin durch die Sonnenstrahlen.
Schmeckst salzige Luft, riechst das Meer, hörst die Wellen, die Brandung, herrliches Gefühl. Bist glücklich und erfüllt. Dich fest bei der Hand nehme, um Dich nicht zu verlieren.
Gehen über Berge, steile Wege, Schweiß rinnt über Deinen Körper. Laufen durch grüne, saftige Wiesen, spürst das feuchte, warme Gras. Durch blühende Felder, Ähren umstreichen Dich.
Weiter durch einen großen herrlichen Wald, Nadeln bleiben an Deinen naßen Füßen kleben...
Langsam öffnest Du Deine Augen und sinkst erschöpft nieder. In Deinen Träumen gehst Du diesen Weg immer und immer wieder, doch es muß kein Traum bleiben.
|
|
 |
 |
|
Absturz
Ein Schmetterling mit zerbrochenen Flügeln, kann seine Schönheit nicht entfalten. Es verblasst sein Schimmer, Eleganz wie weggeblasen.
Liegt am Boden, ringt um sein Leben. Fernab von den ihn nährenden Blumen, weit weg der Sonnenschein.
Verfällt zu Staub, der verteilt durch eine kleine Windboe sich verteilt, im Garten meiner Seele.
|
|
|
 |
 |
|
Selbstmord
Wie fühlt es sich an, wenn man im freien Flug gen Boden rast...
langsam das Blut aus der zerschnittenen Pulsader spritzt...
man noch kurz überlegt; bevor man abdrückt...
sich sein Seil präpariert; bis man dran hängt...
das Glas an die Lippen ansetzt und schluckt...
Um zu gehen von dieser Welt. Für immer und ohne zurück. Um nicht mehr zu fühlen.
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
Selbstmord 2
Doch dann fühlst Du, wie der Fallschirm aufgeht...
jemand der Dir nahe steht, die Wunde abdrückt...
die Kugel, die Dich treffen sollte nicht drin ist...
das Seil nicht hält und der Boden Dich auffängt...
daß nur Wasser im Glas ist...
Weil es einfach noch nicht Zeit ist zu gehen von dieser Welt. Und Du fühlst Leben in Dir.
|
|
 |
 |
|
Blitz aus heiterem Himmel
Was ist passiert. Worte hämmern in Deinem Kopf. Kannst Dich kaum bewegen. Die eine Hälfte Deines Körpers wie Stein, kalt und schwer.
Wirst gehievt in ein Bett, fällst in Deinen Gedanken ins Bodenlose. Fremde Hände an Deinem Körper, drehen Dich hin und her. Ein Schlauch durch die Nase soll Dich ernähren.
Drehst Dich im Kreis. Langsam kommt die Erkenntnis und die Diagnose “Schlaganfall”.
Es kam wie ein Blitz aus heiterem Himmel und hinterließ seine Spuren. Spuren die prägen, Dich martern, zerbrechen können. Eins darfst Du jedoch nie - aufgeben.
Egal was passiert ist.
|
|
|
|
|
 |
 |
|
versteinert (Gedanken nach einer Obduktion)
Da liegst Du mit starrem Blick ins Leere...
Herz neben Gehirn und Gedärme über's Knie gebrochen.
Dein Innerstes nach Außen getragen mit einem Schnitt.
Deine Seele hat ihre Reise angetreten weit fort.
Kalt und steif Deine Glieder keine Gedanken mehr.
Du hast uns verlassen und wir suchen nach dem Warum.
Fakten zählen nun kein Blut mehr in Deinem Körper.
Aufgereiht 2x Niere gegen Milz und Lunge.
Und Du siehst zu
von oben kalt und leer.
|
|
 |
 |
|
Auf der nächsten Seite geht es weiter...oder?
|
|