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Weitere Gedichte die Alex schrieb...

Es ist vorbei

Du sagtest alles ist in Ordnung,
doch dein Blick sagte mehr.
Tropfen zerschellen an deiner Nase,
Tränen von mir.
Blicke ohne Worte,
voller Gefühle.
Samtig weiche Berührungen,
Küsse von mir.

Fühle mich verletzt,
im tiefstem Inneren getroffen.
Mit einem Schlag,
alles zerstört.

Du redest von Neubeginn,
eine zweite Chance.
Doch was zerbrochen ist,
kann man nicht mehr heilen.
Worte des Abschieds,
packe meine Sachen.
Ein letzter Blick,
dann geht die Tür zu.
So trennen sich unsere Wege,
und ich dachte alles ist in Ordnung.

Sommerregen
Warmer Sommerregen tropft auf
deine Haut.
Kleine Wasserbäche suchen den Weg
entlang deiner Konturen.
Wärme umspült deinen Körper.

Eins sein mit der Natur,
so klein und doch so wunderbar.
Spürst nasses Gras
unter deinen Füssen,
riechst den Duft des Regens.
Wolken öffnen sich und
die Sonne strahlt Dich an.
In der Ferne enfaltet sich
ein Regenbogen,
ein Wunder.
Ein Wunder wie auch du eins bist.
Gezielt in die Welt gesetzt und
durch die Zeit geprägt.
Manche Kanten wurden abgerundet,
doch dein inneres Ich
wird immer bleiben.

Wende

Der Tag neigt sich zum Ende,
es wird Zeit für eine Wende.
Die Menschheit ist dem Abgrund nah,
es ist einfach wahr.

Durch Kriege, Machtsucht und Egoismus,
nähern wir uns rapide dem Mechanismus,
der uns Menschen vernichtet.

Durch die Elemente wie oben genannt,
wird die Menschheit ins Elend verbannt.
Da wieder heraus zu kommen,
wo doch die Konturen verschwommen,
macht mich manchmal beklommen.

Die Lösung hierfür zu finden
würde uns daran binden
den Mut für Neues zu finden.

...einfach nur genießen

Schließ’ Deine Augen
und folge mir.
Nehme Dich bei der Hand,
und los geht’s...

Spürst mit Deinen nackten Füßen
den Untergrund,
mal hart und kalt,
spitz und schmerzend,
dann wieder weich, sandig.

Spürst Wärme, angenehme Wärme.
Auf Deiner Haut
spiegelt sich die Sonne,
fallen Tropfen, bildet sich eine
dünne Eisschicht...schmilzt dahin durch
die Sonnenstrahlen.

Schmeckst salzige Luft,
riechst das Meer,
hörst die Wellen, die Brandung,
herrliches Gefühl.
Bist glücklich und erfüllt.
Dich fest bei der Hand nehme,
um Dich nicht zu verlieren.

Gehen über Berge, steile Wege,
Schweiß rinnt über Deinen Körper.
Laufen durch grüne, saftige Wiesen,
spürst das feuchte, warme Gras.
Durch blühende Felder,
Ähren umstreichen Dich.
Weiter durch einen großen herrlichen
Wald,
Nadeln bleiben an Deinen
naßen Füßen kleben...

Langsam öffnest Du Deine Augen
und sinkst erschöpft nieder.
In Deinen Träumen gehst Du
diesen Weg immer und immer wieder,
doch es muß kein Traum bleiben.

Absturz

Ein Schmetterling mit
zerbrochenen Flügeln,
kann seine Schönheit
nicht entfalten.
Es verblasst sein
Schimmer,
Eleganz wie weggeblasen.

Liegt am Boden,
ringt um sein Leben.
Fernab von den
ihn nährenden Blumen,
weit weg der
Sonnenschein.

Verfällt zu Staub,
der verteilt durch
eine kleine Windboe
sich verteilt,
im Garten meiner Seele.

Selbstmord

Wie fühlt es sich an,
wenn man
im freien Flug
gen Boden rast...

langsam das Blut
aus der
zerschnittenen Pulsader
spritzt...

man noch kurz
überlegt;
bevor man
abdrückt...

sich sein Seil
präpariert;
bis man dran
hängt...

das Glas
an die Lippen
ansetzt und
schluckt...

Um zu gehen
von dieser Welt.
Für immer
und ohne zurück.
Um nicht mehr zu fühlen.

 

Selbstmord 2

Doch dann
fühlst Du,
wie der
Fallschirm aufgeht...

jemand der Dir
nahe steht,
die Wunde
abdrückt...

die Kugel,
die Dich treffen sollte nicht
drin ist...

das Seil
nicht hält
und der Boden
Dich auffängt...

daß nur
Wasser
im Glas
ist...

Weil es einfach
noch nicht Zeit ist
zu gehen
von dieser Welt.
Und Du fühlst
Leben in Dir.

Blitz aus heiterem Himmel

Was ist passiert.
Worte hämmern in
Deinem Kopf.
Kannst Dich kaum bewegen.
Die eine Hälfte
Deines Körpers
wie Stein,
kalt und schwer.

Wirst gehievt in
ein Bett,
fällst in Deinen Gedanken
ins Bodenlose.
Fremde Hände
an Deinem Körper,
drehen Dich hin
und her.
Ein Schlauch durch
die Nase soll Dich
ernähren.

Drehst Dich im Kreis.
Langsam kommt
die Erkenntnis und
die Diagnose
“Schlaganfall”.

Es kam wie ein
Blitz aus heiterem Himmel
und hinterließ
seine Spuren.
Spuren die prägen,
Dich martern,
zerbrechen können.
Eins darfst Du jedoch
nie - aufgeben.
Egal was passiert ist.

 

versteinert
(Gedanken nach einer Obduktion)

Da liegst Du
mit starrem Blick
ins Leere...

Herz neben Gehirn
und Gedärme
über's Knie gebrochen.

Dein Innerstes
nach Außen getragen
mit einem Schnitt.

Deine Seele
hat ihre Reise angetreten
weit fort.

Kalt und steif
Deine Glieder
keine Gedanken mehr.

Du hast uns verlassen
und wir suchen
nach dem Warum.

Fakten zählen nun
kein Blut mehr
in Deinem Körper.

Aufgereiht
2x Niere gegen Milz
und Lunge.

Und Du siehst zu
von oben
kalt und leer.

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